Marlene Barth   Heilpraktikerin     
 

Biofaktoren

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Der Schlüssel zur Genexpression?             

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Epigenetische Veränderungen können durch Umwelt und Lebensstil beeinflusst werden.


Was wissen wir?

Eine Auswahl an wichtigen Biofaktoren:  


Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stress oder jedwede Art von Toxinen, all das spielt eine Rolle bei den Säulen der Gesundheit.


Was kann man noch heute verändern?

Insbesondere Lebensmittel der mediterranen Ernährung enthalten Antioxidantien, gesunde Fette und entzündungshemmende Verbindungen sowie essenzielle Biofaktoren wie Vitamine und Mineralstoffe, die sich positiv auf das Epigenom auswirken können. 

Olivenöl, Gemüse wie Brokkoli und Spinat, Obst – vor allem Beeren – sowie Nüsse und Samen, Omega-3-Fettsäuren aus fettem Fisch und polyphenolreiche Lebensmittel wie grüner Tee oder Kurkuma, eine solche Ernährung kann durch den Gehalt an essenziellen Biofaktoren die Genexpression beeinflussen.


Auch eine Fastenkur kann als epigenetischer Reset für den Körper betrachtet werden, denn richtig durchgeführtes Fasten ist weit mehr als eine kurzfristige Diät zur Gewichtsreduktion und kann tiefgreifende Prozesse in unserem Körper aktivieren:

  • Zellreinigung durch Autophagie
  • Aktivierung von "Langlebigkeitsgenen"
  • Verbesserung der metabolischen Flexibilität
  • Unterstützung des Stoffwechsels


Damit kann Fasten ein kraftvoller Impuls sein –  denn richtig durchgeführtes Fasten ist oft der Startpunkt für eine nachhaltige Veränderung des Lebens ... .

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„Die besten Ärzte der Welt sind: Dr. Ruhe, Dr. Diät und Dr. Fröhlichkeit.“ – Jonathan Swift

Folsäure: Sie ist einer der bedeutendsten Biofaktoren in der Epigenetik, da das Vitamin an der DNA-Methylierung beteiligt ist, einem wichtigen epigenetischen Mechanismus für die Genexpression. Eine ausreichende Folsäurezufuhr über grünes Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen kann eine gesunde DNA-Methylierung unterstützen.

 

Vitamin B12: Der Biofaktor spielt ebenfalls eine Schlüsselrolle bei der DNA-Methylierung genauso wie im Homocystein-Stoffwechsel, der ebenfalls das Epigenom beeinflussen kann. Vitamin B12 kommt vor allem in Lebensmitteln tierischen Ursprungs vor, so dass Menschen, die sich vegetarisch und vor allem vegan ernähren, in einen Vitamin-B12-Mangel geraten können. Eine entsprechende Supplementierung ist dann zu empfehlen.

Vitamin D fungiert nicht nur als Vitamin. Aufgrund seiner Hormonwirkungen spielt es in nahezu allen Organen eine Rolle und zeichnet sich auch durch epigenetische Effekte aus. Vitamin D regelt die Transkription von Genen, die für die Immunantwort und für die Entzündungsregulation verantwortlich sind. Es kann entzündungshemmende Gene aktivieren und entzündungsfördernde Gene wie TNF-α oder bestimmte Interleukine herabregulieren.

Magnesium ist ein weiterer Biofaktor, der über epigenetische Mechanismen einwirken kann. Es ist vor allem in enzymatische Prozesse involviert und hat eine zentrale Bedeutung für die Herzleistung und Herzgesundheit. 

Auch Zink reguliert die Aktivität von Enzymen und Proteinen, die an der Modifikation und der DNA-Methylierung beteiligt sind. Diese epigenetischen Prozesse steuern die Expression von Genen, die für Muskelwachstum und die Heilung von Muskelverletzungen wichtig sind. Zink kann also durch seine epigenetischen Effekte die Genaktivität so beeinflussen, dass der Zellwachstums- und Reparaturprozess in Muskelzellen gefördert wird.

Und abschließend noch ein Satz zu Vitamin C: Der Biofaktor beeinflusst durch epigenetische Modifikationen Gene, die an der Kollagensynthese und dem Gewebeaufbau beteiligt sind.


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„Lass die Nahrung deine Medizin sein und Medizin deine Nahrung“ Hippokrates von Kos (ca. 460–370 v. Chr.)



Als ganzheitliche Therapeutin, betrachte ich Ihre Gesundheitsthemen als ein zusammenhängendes Ganzes, d.h. mein Blick richtet sich auf die Orchestrierung von Körper, Geist und Seele und in dem Sinne auf die Frage "was fehlt?".

Marlene Barth