Marlene Barth   Heilpraktikerin     
 

Das Leben macht den Unterschied 

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Die Epigenetik erklärt den Einfluss von Umweltfaktoren auf die Zelleigenschaften und den Aktivitätszustand von Genen und beschreibt so mögliche Wirkmechanismen auf zellulärer Ebene.

- Bundesumweltamt 


Vor rund 50 Jahren entwickelte A. Antonovsky das Konzept der Salutogenese und betonte dabei den Anteil mehrdimensionaler innerer und äußerer Einflüsse auf unsere Gesundheit.

Dieses Wissen erweitert resp. beweist sich durch die Erkenntnisse der modernen Epigenetik. 

Wir wissen nun, dass unser Genom aus 20 000 bis 25 000 Genen besteht und dass es den Bauplan für unser Leben beinhaltet. 

In der Zwillingsforschung zeigte sich, dass es allerdings mehr braucht als diesen Plan. Denn je unterschiedlicher das Leben von eineiigen - also genetisch identischen - Zwillingen verlief, desto unähnlicher war auch der Einfluss ihrer Gene. 


Epigenetik 

Epigenetik beschäftigt sich nicht mit angeborener - ggf. veränderter - DNA-Sequenzen, sondern betrachtet und betont die Änderung der Genregulation und Genexpression und zwar bedingt durch den Einfluss des gelebten Lebens.

Äußere wie innere Einflüsse können erwiesenermaßen die Genregulation, z.B. durch die Änderung von Methylierungsmustern der DNA (Imprinting), im positiven wie im negativen Sinne beeinflussen.

Wir sind also weder unseren Genen noch dem "Schicksal" ohne Möglichkeit der Einflussnahme ausgeliefert. Wir müssen "nur" den Weg zu unserem innewohnenden genetischen Potential finden, um es entsprechend für ein gesundes Leben abzurufen.




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„Bestimmte positive Wörter – wie 'Frieden' oder 'Liebe' – können tatsächlich die Genexpression im gesamten Gehirn und Körper beeinflussen und Gene so ein- und ausschalten, dass der körperliche und seelische Stress, den wir normalerweise im Laufe des Tages erleben, reduziert wird.“ 

– Andrew B. Newberg, Neurowissenschaftler 

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