Marlene Barth   Heilpraktikerin     
 
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Was wissen wir über unsere Gene?

Die Vererbung von Merkmalen, die nur von einem Gen bestimmt werden, wurden erstmals von Gregor Mendel (1822 - 1884) formuliert.


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In den „Mendelschen Regeln der Vererbung“ von 1866 zeigte er, dass es für jedes Merkmal einer Pflanze wie Blütenfarbe, Samengröße oder auch deren Stoffwechsel ein Gen gibt, das diese Eigenschaft steuert.

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Dieser erstaunliche Einblick in die Biochemie des Lebens, stößt aber an seine Grenzen, wenn eine im Labor gentechnisch veränderte Pflanzensaat zwar im Gewächshaus in kontrollierter Umgebung die erwarteten Resultate zeigt, aber in dem Moment, indem sie auf verschiedenen Äckern wachsen soll und dabei mit unterschiedlichen Böden und Witterungseinflüssen konfrontiert ist, die Ergebnisse des Saatgutes nicht mehr so deutlich ausfallen.  ☞


„Genetik ist die Wissenschaft der Wunder.“ – Mary-Claire King, Genetikerin



 ☞ Man spricht hier dann vom Pleiotropie-Effekt: Ein Gen kann je nach Umgebung unterschiedliche Aufgaben erfüllen oder zu unterschiedlichen Ausprägungen führen - so dass gentechnisch veränderte Pflanzen im „Wildwuchs“ unerwartete Nebeneffekte aufweisen können.

Aufgrund solcher Erkenntnisse und Unwägbarkeiten und der vielen Wissenslücken im Zusammenspiel all solcher Faktoren, fand auch im Bereich der medizinischen Forschung zunehmend ein Umdenken statt und man weiß heute: Viele weit verbreitete Krankheiten werden nicht durch einzelne, bestimmbare Gene verursacht, sondern durch eine sehr große Zahl genetischer Varianten beeinflusst. Jede einzelne Variante trägt dabei nur minimal zum Risiko einer Erkrankung bei – in Kombination und im Zusammenwirken mit Umweltbedingungen und der Lebensführung können diese Effekte allerdings erheblich sein.


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Auch die Evolution kann als Fluss, der durch die Zeit fließt und kein Wasser enthält, sondern die Gene und Genome aller Lebewesen, die jemals auf der Erde gelebt haben, betrachtet werden, denn auch die Gene, die heute unsere Körper und unseren Geist formen, waren zu jedem Zeitpunkt der Erdgeschichte anwesend.“ - Dr. Rouven Metternich, Biologe


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In einer Welt, die sich permanent verändert, so wie auch wir uns unentwegt verändern, kann die Panta Rhei-Philosophie den Blick auf unser Leben neu schärfen und dazu ermutigen, sich dem Fluss des Lebens hingebungsvoll anzuvertrauen, denn in der Hingabe gedeiht Leben, kann es wachsen und gewinnt an Weite und dadurch an Möglichkeit...  schließlich ist alles was lebt eine ständige Metamorphose durch Anpassung, Flexibilität und Wandelbarkeit – so wie auch unsere Resilienz und Vulnerabilität und damit Epigenetik.


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Beim Schreiben dieses Textes fiel mir dazu dann ein: Panta Rhei - „Alles fließt“ - so nennt sich das philosophische Konzept des griechischen Denkers Heraklit (ca. 520–460 v. Chr.), das besagt, dass die Welt in ständiger Bewegung und Wandlung ist. Nichts bleibt gleich, alles ist in ständiger Wechselwirkung zueinander und befindet sich im Prozess des Entstehens und Vergehens was von Heraklit bildhaft gesprochen in das Gleichnis müdet, dass man nicht zweimal in denselben Fluss steigen kann, da sich Wasser und Struktur stetig ändern.


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"Energie, Frequenz und Schwingung sind der Schlüssel, um das Universum zu verstehen.
- Unser gesamtes biologisches System, das Gehirn aber auch die Erde selbst, arbeiten auf den gleichen Frequenzen!"          Nikola Tesla